Sprachen über aktuelle Themen, die Kreis und Gemeinde betreffen: Landrat Christian Engelhardt (li.) und Birkenaus Bürgermeister Milan Mapplassary vor dem Birkenauer Rathaus.
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Erkundeten das „Dorf der Sonnenuhren“ zu Fuß: Landrat Christian Engelhardt (re.) und Birkenaus Bürgermeister Milan Mapplassary.
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Kreis Bergstraße (kb) – Birkenau gilt als das „Dorf der Sonnenuhren“, weil an Hauswänden und in Gärten über 200 solche Zeitmesser angebracht sind, und als das Tor zum Odenwald. Bei einem Besuch im Rahmen seiner Arbeitstour durch die Rathäuser des Kreises hat sich Landrat Christian Engelhardt jüngst ein Bild davon gemacht, wie viel sich in der malerischen Gemeinde am Weschnitzufer tut. Unter anderem führte ihn Bürgermeister Milan Mapplassary über den Wochenmarkt auf dem Platz La Rochefoucauld, den es seit einigen Monaten gibt.

 

Mapplassary, der seit Mai 2021 als Bürgermeister Birkenaus im Amt ist, informierte Landrat Engelhardt auch über den Stand etlicher größerer Projekte, die in der Gemeinde angegangen werden sollen. Neben dem Schaffen von Kita-Plätzen sind das die Sanierung der Hauptstraße im Jahr 2024 und die geplante Renovierung des Freibades. Umgekehrt setzte der Landrat den Bürgermeister über den Sachstand bei der Sanierung der Langenbergschule in Kenntnis. 28 Millionen Euro investiert der Kreis hier, um die Bildungseinrichtung auf den neuesten Stand zu bringen.

 

Auf der Agenda des Treffens stand auch die Müllentsorgung durch die ZAKB, die sich im Neubaugebiet Birkelsgrund durch die baulichen Gegebenheiten nicht einfach gestaltet. Hier arbeiten ZAKB, Kreisverwaltung und Gemeinde gemeinsam an Lösungen. Angedacht sind dabei sowohl kleinere Müllfahrzeuge, die die vorhandenen Engstellen ohne versicherungsrechtliche Bedenken passieren können, als auch das Einrichten von Sammelstellen für die Müllbehälter der Bewohnerinnen und Bewohner.

 

„Ich freue mich auf die weitere enge Zusammenarbeit zwischen dem Kreis Bergstraße und Birkenau und darauf die vielen anstehenden Veränderungen als Landrat mit begleiten zu können“, sagt Christian Engelhardt.