Pressemitteilung von Dr.Michael Meister
Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“: Jeweils 250.000 Euro gehen nach Bensheim, Biblis und Rimbach
Berlin/Bergstraße (Dr.Michael Meister) – Der Bund wird die Sanierung der Leichtathletiklaufbahn im Weiherhausstadion in Bensheim, die Sanierung und Erweiterung des Sportzentrums Pfaffenaue in Biblis sowie die Sanierung der Pfalzbachhalle in Rimbach mit jeweils 250.000 Euro fördern. „Ich freue mich sehr darüber, dass die drei Vorhaben zu den Projekten gehören, die der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages nun für eine Förderung vorgesehen hat“, so der Bergsträßer Bundestagsabgeordnete Dr. Michael Meister (CDU).
Die Leichtathletikanlage in Bensheim ist von zentraler Bedeutung für die örtlichen Vereine, die Öffentlichkeit und den Schulsport. Sie stellt einen wesentlichen Bestandteil des Sport- und Freizeitangebots in der größten Stadt des Kreises Bergstraße dar. Allerdings befindet sich die mehr als 40 Jahre alte Anlage in einem technisch stark abgenutzten Zustand. Deshalb ist eine Sanierung unumgänglich, um die Sicherheit und Nutzbarkeit der Sportanlage zu erhalten.
Das Sportzentrum Pfaffenaue ist das zentrale Sportareal der Gemeinde Biblis und ein unverzichtbarer Bestandteil der sozialen Infrastruktur vor Ort. Die in den 1970er-Jahren errichtete Anlage weist allerdings einen erheblichen Sanierungsstau auf. Die Gemeinde möchte das Areal zu einem zukunftsfähigen, multifunktionalen Sport- und Bewegungszentrum weiterentwickeln. Hierzu zählen unter anderem eine Sanierung des Großspielfeldes mit Kunstrasen oder auch ergänzende Maßnahmen, wie etwa die Errichtung eines Kleinspielfeldes mit Kunstrasen, eines Motorikbereichs sowie weiterer Outdoor-Fitnessangebote.
Die Pfalzbachhalle ist die einzige öffentliche Sporthalle im näheren Umfeld der beiden Rimbacher Ortsteile Mitlechtern und Lauten-Weschnitz. Sie wird gleichermaßen von den örtlichen Sportvereinen, der Grundschule und dem Kindergarten vor Ort als Sportstätte genutzt. Die Pfalzbachhalle spielt daher eine ganz zentrale Rolle für das Sportangebot in den außerhalb gelegenen Ortsteilen. Nach rund 50 Jahren Nutzungszeit sind allerdings grundlegende Sanierungsmaßnahmen an der Halle erforderlich. Diese umfassen unter anderem die Erneuerung des Hallenbodens sowie die energetische Sanierung der Gebäudehülle inklusive Heizungstausch.
Mit dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ unterstützt der Bund Städte und Gemeinden dabei, ihre Sportanlagen zeitgemäß zu erneuern und nachhaltig weiterzuentwickeln. Der Andrang auf den ersten Projektaufruf war enorm. Insgesamt gingen über 3.600 Interessenbekundungen aus dem gesamten Bundesgebiet ein. Die beantragte Gesamtfördersumme lag dabei 23-fach über den zur Verfügung stehenden Bundesmitteln von 333 Millionen Euro. „Insofern konnten leider nicht alle Wünsche aus unserer Region, für die ich mich eingesetzt habe, erfüllt werden“, so Dr. Meister.
Für das Jahr 2026 wurden die Mittel jedoch weiter aufgestockt: Eine zweite Tranche von 333 Millionen Euro sowie zusätzliche 250 Millionen Euro speziell für die Sanierung von Schwimmstätten werden zur Verfügung stehen. Die Mittel sind im Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität veranschlagt. Zur Umsetzung erfolgen in diesem Jahr zwei weitere Projektaufrufe, wobei der Projektaufruf für die Sanierung kommunaler Schwimmstätten bereits am 20. März 2026 veröffentlicht wurde.



