Wirtschaftsförderung: Digitale Transformation im Fokus – Viernheimer Unternehmen aufgepasst
Förderaufruf für den DIGI-Zuschuss Hessen 2026 gestartet

Foto: Stadt Viernheim
Viernheim (Stadt Viernheim) – Das Land Hessen unterstützt auch im Jahr 2026 kleine und mittlere Unternehmen sowie Freiberufler bei der digitalen Transformation ihrer Betriebe. Mit dem sogenannten DIGI-Zuschuss können Investitionen in digitale Technologien und IT-Sicherheit gefördert werden. Die städtische Wirtschaftsförderung macht die heimischen Unternehmen gezielt auf das aktuelle Förderprogramm aufmerksam und empfiehlt eine frühzeitige Bewerbung.
Wirtschaftsförderer Alexander Schwarz ruft die lokalen Betriebe zu einer schnellen Bewerbung im Kundenportal der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank) auf, da die Vergabe über ein wöchentliches Zufallsverfahren läuft und die Mittel begrenzt sind. „Die Digitalisierung von Betriebsabläufen und der Schutz sensibler Daten sind heute entscheidende Faktoren für die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen“, betont er. „Der DIGI-Zuschuss bietet insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen sowie Freiberuflern eine sehr gute Möglichkeit, notwendige Investitionen mit staatlicher Unterstützung umzusetzen.“ Egal ob es um die Umstellung von Produktions- und Arbeitsprozessen oder die Absicherung der eigenen IT-Systeme gehe, die Landesmittel böten einen spürbaren finanziellen Rückenwind.
Wichtige Informationen zur aktuellen Förderperiode
Das Förderprogramm richtet sich gezielt an kleine und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie an freie Berufe, die eine Betriebsstätte in Hessen unterhalten, in der die Maßnahme auch zum Einsatz kommt. Gefördert werden Investitionen in Informations- und Kommunikationstechnologie sowie damit verbundene Dienstleistungen wie Datenmigration oder Schulungen durch externe Anbieter. Die Maßnahmen müssen dabei einen klaren Digitalisierungsfortschritt in den Bereichen Produktion, Verfahren, Produkte, Dienstleistungen oder in der gesamten Organisation des Unternehmens erwarten lassen.
„Die finanziellen Konditionen sind für die Unternehmen äußerst attraktiv gestaltet,“ so der Wirtschaftsförderer. Die Förderung erfolgt als nicht rückzahlbarer Zuschuss im Wege der Anteilsfinanzierung und deckt bis zu 50 Prozent der zuwendungsfähigen Sachausgaben ab. Die maximale Förderhöhe ist auf 10.000 Euro begrenzt, wobei ein Projekt ab einem Investitionsvolumen von 4.000 Euro gefördert werden kann. Wichtig für die Antragstellung ist jedoch, dass mit dem geplanten Vorhaben vor der Antragstellung noch nicht begonnen wurde. Zudem wird die Förderung als De-minimis-Beihilfe gewährt und Betriebe, die bereits in der Vergangenheit erfolgreich durch dieses Programm gefördert wurden, sind von einer erneuten Teilnahme ausgeschlossen.
Für die Förderperiode 2026 gelten feste Fristen: Alle Projekte müssen bis spätestens 30. November 2026 abgeschlossen, in Betrieb genommen und gegenüber der WIBank abgerechnet sein. Nicht genutzte Fördermittel verfallen und können nicht ins Folgejahr übertragen werden. Zudem wurden alle nicht berücksichtigten Bewerbungen aus dem Vorjahr gelöscht, weshalb für 2026 eine neue Registrierung erforderlich ist.
Der Weg zur Förderung
Die Bewerbung erfolgt ausschließlich online über das Kundenportal der WIBank. Dort finden Unternehmen den Antrag unter dem Bereich Unternehmensförderung und dem Programm „Digital-Zuschuss“. Für die Antragstellung sollten bereits grundlegende Unternehmensdaten, die Zuordnung zum Maßnahmenkatalog sowie das geplante Investitionsvolumen vorbereitet werden. Zur Unterstützung bei der Planung empfiehlt die Wirtschaftsförderung außerdem den kostenlosen „Digitalisierungs-Check Hessen“.
Für Fragen zum Digitalisierungsvorhaben, zu Fördervoraussetzungen und -konditionen steht die WIBank unter der Telefonnummer 069 9132-7474 (Montag bis Donnerstag von 8 bis 16 Uhr, Freitag bis 15 Uhr), per E-Mail an Digi-Zuschuss@wibank.de sowie über das Kontaktformular auf www.wibank.de/digital-zuschuss zur Verfügung.





