Symbolbild

Weinheim, Rhein-Neckar-Kreis (ots/Polizeipräsidium Mannheim) – Nachdem bereits im letzten Jahr„eine Frau“ über ein soziales Netzwerk zu einem 84-jährigen Mann Kontakt aufgenommen hatte, glaubte das Opfer, über die folgenden Monate seine „Traumfrau“ gefunden zu haben.

Über einen Messaging-Dienst wurden dann auch Fotos ausgetauscht und das geplante betrügerische Geschäft nahm seinen Lauf.

Auch ob es sich dabei tatsächlich um eine Frau gehandelt hat, ist noch fraglich.

Nachdem sich bei dem Opfer aus Weinheim „Verliebtheit“ entwickelt hatte, fiel er auf die „moderne Form der Heiratsschwindlerin“herein.

Mitte Oktober 2022 gaukelte die vermeintliche „Traumfrau“ dann vor, einen größeren fünfstelligen Geldbetrag „vorübergehend“ zu brauchen. Das Opfer überwies dann innerhalb nur weniger Tage den „gewünschten“Betrag auf ein Konto im Ausland.

Nachdem die Masche funktioniert hatte, versuchte es die Täterin zwei Wochen am vergangenen Freitag erneut.

Der Filialleiter des Geldinstituts schöpfte nun aber Verdacht und verhinderte weitere Überweisungen in Gesamthöhe von über 20.000 Euro.

Hinweis der Polizei:

Die Täter gehen immer gleich vor. Durch fortwährende Liebesbeweise, meist in den sozialen Netzwerken, hofft das Opfer, nach der Kontaktaufnahme, den Traumpartner gefunden zu haben. Ohne die Person je gesehen zu haben.

In der nächsten Stufe werden sogar gemeinsame Treffen vereinbart, zu denen es aber nie kommt.

Die Polizei empfiehlt:

Verlassen Sie sich auf Ihren persönlichen Scharfsinn und nehmen Sie keine Freundschaften von Menschen an, die Sie im realen Leben nicht kennen. Hinterfragen Sie die angeblichen „Geschichten““, auch wenn sie vielleicht plausibel erscheinen.

Sobald ein Vertrauensverhältnis aufgebaut ist, kommen nämlich dann Geldforderungen. Solange bis Sie Verdacht geschöpft haben oder ihr Geld komplett weg ist.