Foto: BSW

Wald-Michelbach (BSW) – Im Rahmen seiner Termine zur Kreistagswahl war Michael Kosbau, Spitzenkandidat des Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) im Kreis Bergstraße, zu Gast in Wald-Michelbach. Dort traf er sich mit Christiane und Dirk Hennrich von der Wählergemeinschaft „Bürger für Wald-Michelbach“, die bei der Kommunalwahl auf Gemeindeebene antritt.
Im Mittelpunkt des Gesprächs standen aktuelle Herausforderungen für den Überwald sowie die Zusammenarbeit zwischen Gemeinde und Kreis. Kosbau betonte dabei die Bedeutung des Austauschs mit unabhängigen Bürgerlisten: „Gerade freie Wählergemeinschaften sind nah an den Menschen vor Ort. Für die Kreispolitik ist es wichtig, diese Perspektiven frühzeitig aufzunehmen.“
Ein zentrales Thema war die ärztliche Versorgung im ländlichen Raum. In Flächengemeinden wie Wald-Michelbach sei eine stabile haus- und fachärztliche Struktur ein entscheidender Standortfaktor. Hier komme dem Kreis eine unterstützende und koordinierende Rolle zu, um gemeinsam mit den Kommunen tragfähige Lösungen zu entwickeln.
Auch die Perspektive der Überwaldbahn und die laufende Machbarkeitsstudie wurden intensiv diskutiert. Dabei ging es um mögliche Chancen für bessere Mobilität, eine stärkere Anbindung des Überwalds und langfristige Entwicklungsperspektiven. Einigkeit bestand darin, dass die Ergebnisse sachlich, transparent und ohne parteipolitische Scheuklappen bewertet werden sollten.
Die zeitweise Sperrung der Ludwigstraße und deren Auswirkungen auf den Busverkehr werden laut den Bürgern für Wald-Michelbach ebenso wie praktische Folgen für Familien und Schülerinnen und Schüler haben. „Das wird ein Thema sein, das uns vor Ort beschäftigen wird“, so Christiane Hennrich. „Die Bürger von Wald-Michelbach werden Ideen entwickeln und diskutieren, wie die Sperrung möglichst kurz und mit so wenigen negativen Auswirkungen wie möglich vonstattengehen kann.“
Das Gespräch wurde von beiden Seiten als konstruktiv und wertschätzend beschrieben. „Viele übergeordnete Herausforderungen, die das Leben der Menschen täglich beeinflussen, lassen sich nur im Schulterschluss zwischen engagierten Bürgern vor Ort und einer verantwortungsvollen Kreispolitik lösen“, so Kosbau. Christiane Hennrich ergänzte abschließend: „Wir bleiben im Austausch