Mannheim (Stadt Mannheim) – Aus 82 Bewerbungen haben es vier deutsche Städte, Gemeinden und Regionen in die Vorauswahl der 22 Kandidaten für den erstmals vergebenen Preis für Europäische Hauptstädte für Integration und Vielfalt geschafft. Zusammen mit Augsburg, Ingelheim am Rhein und Köln gehört Mannheim zu den Städten, die auf der Shortlist für den Preis stehen. Mannheim ist in der Kategorie „Städte über 50.000 Einwohner nominiert.
 
„Ich freue mich sehr, denn schon die Tatsache, dass Mannheim es auf die Shortlist geschafft hat, ist eine Würdigung für die Vielfaltsarbeit, die in unserer Stadt geleistet wird. Und gerade in diesen Zeiten, ist ein friedliches Zusammenleben in Vielfalt, wie wir es hier in Mannheim haben, sind gelebte Demokratie und die Achtung von Menschenrechten so bedeutsam wie nie“, erläutert Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz.
 
82 Kommunen aus der ganzen EU haben Bewerbungen für den Preis für Europäische Hauptstädte für Integration und Vielfalt eingereicht. Die 22 Kandidaten, die jetzt in der Vorauswahl sind, werden von einer Jury bewertet, um einen der neun Preise in drei Kategorien zu erhalten: Kommunen mit einer Einwohnerzahl von weniger als 50 000 Personen, Kommunen mit einer Einwohnerzahl von mehr als 50 000 Personen sowie Kommunen, die die Integration der Roma fördern.
 
Die Gewinner werden im Rahmen einer Preisverleihung am 28. April 2022 in Brüssel bekannt gegeben, deren Gastgeberin die Kommissarin für Gleichstellung, Helena Dalli, ist.
 
Hintergrund
 
Der Preis für Europäische Hauptstädte der Integration und Vielfalt wird von der Generaldirektion Justiz und Verbraucher (GD JUST) der Europäischen Kommission organisiert und würdigt die Arbeit von Städten, Gemeinden und Regionen in der Europäischen Union zur Förderung von Integration und zur Schaffung von Gesellschaften ohne Diskriminierung.
 
Damit erhalten Kommunen die Möglichkeit, ihre Maßnahmen und Initiativen für vielfältigere und integrativere Räume für ihre Bürgerinnen und Bürger vorzustellen.
 
Bei der Preisverleihung werden Initiativen für Vielfalt und Integration geehrt, die verschiedene Gründe für Diskriminierung (Geschlecht, rassische oder ethnische Herkunft, Religion oder Glaube, Behinderung, Alter oder sexuelle Orientierung) und Intersektionalität thematisieren.
 
Weitere Informationen finden Sie unter: www.eudiversity2022.eu