Jugendförderung: Zwölf Tage voller Gemeinschaft, Abenteuer und italienischer Lebensfreude – Unvergessliche Sommerfreizeit in der Toskana

Foto: Stadt Viernheim

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Viernheim (Stadt Viernheim) – Wenn am Ende einer Ferienfreizeit Tränen fließen, unzählige T-Shirts mit persönlichen Botschaften beschrieben sind und sich alle schon auf das Wiedersehen freuen, dann war es mehr als nur Urlaub. Für 38 Jugendliche aus Viernheim wurde die diesjährige Sommerfreizeit der städtischen Jugendförderung zu einem unvergesslichen Erlebnis voller Gemeinschaft, neuer Freundschaften und besonderer Momente. Vom 30. Juni bis zum 12. Juli 2026 verbrachten die Jungen und Mädchen im Alter von 12 bis 18 Jahren gemeinsam mit ihrem Betreuerteam zwölf abwechslungsreiche Tage in der italienischen Toskana.
Nach der gemeinsamen Busfahrt bezog die Gruppe ihr Camp mit kleinen Bungalows – für viele schnell ein Zuhause auf Zeit. Das Besondere: Die Freizeit setzte auf Selbstversorgung. In der eigenen Zeltküche wurde gemeinsam gekocht, gespült, organisiert und gelacht. Jeder übernahm Verantwortung und trug seinen Teil zum Gelingen des Camp-Alltags bei. So entstand vom ersten Tag an ein starkes Gemeinschaftsgefühl.
Buntes Programm für individuelle Interessen
Bereits der Kennenlernabend zeigte, wie schnell aus einer bunt gemischten Gruppe eine echte Gemeinschaft werden konnte. Der Tagesablauf bot dabei eine gelungene Mischung aus Struktur und Freiraum. Nach dem gemeinsamen Frühstück starteten die Jugendlichen täglich in ein vielfältiges Workshop-Programm: Sportbegeisterte wählten zwischen Fußball, Tischtennis, Beachvolleyball, Badminton und dem Trend-Sport Padel, der sich schnell zu einer „Lieblingssportart“ entwickelte. Kreative Köpfe gestalteten T-Shirts, knüpften Armbänder, probierten Makramee-Techniken aus oder
hielten ihre Eindrücke mit Aquarellfarben fest. Wer lieber spielte, fand bei Gesellschafts-, Karten- oder Strategiespielen schnell Gleichgesinnte.
Die Nachmittage gehörten dem Strand. Ob Baden im Meer, Beachvolleyball oder entspannte Stunden in der Sonne – die Zeit am Wasser war für viele ein tägliches Highlight. Anschließend wurde gemeinsam das Abendessen vorbereitet, bevor die Gruppe den Tag in geselliger Runde ausklingen ließ.
Kultur und Natur kamen auch nicht zu kurz
Neben dem Camp-Alltag sorgten auch die Ausflüge für bleibende Eindrücke. Die Städte Pisa und Florenz beeindruckten die Jungen und Mädchen mit ihrer Geschichte, ihrer Architektur und dem typisch italienischen Flair. Ein besonderes Erlebnis war der Ausflug in die berühmten Cinque Terre. Während eine Gruppe die malerischen Küstendörfer mit dem Zug erkundete, entschied sich die andere für eine anspruchsvolle Wanderung entlang des spektakulären Küstenwegs von Levanto nach Monterosso, wo sich alle wieder trafen. Atemberaubende Ausblicke auf das Meer belohnten die Wandergruppe für ihre Anstrengungen und machten den Tag zu einem der schönsten der gesamten Freizeit.
Traditionell bildete der bunte Abend den krönenden Abschluss der gemeinsamen Zeit. Mit viel Kreativität hatten sich die einzelnen Bungalow-Gruppen kleine Programmpunkte überlegt. Spiele wie „Die Reise nach Jerusalem“, „Wer bin ich?“ oder „Limbo“ sorgten für zahlreiche Lacher. Beim gemeinsamen Pizzaessen und der Präsentation des während der Freizeit gedrehten Sommerfreizeitfilms ließen alle noch einmal die schönsten Erlebnisse der vergangenen Tage Revue passieren. Den emotionalen Schlusspunkt setzte eine bis Mitternacht dauernde ausgelassene Karaoke-Runde. Zum Abschied verewigten sich die Teilnehmenden auf den eigens für die Freizeit gestalteten T-Shirts mit Unterschriften, persönlichen Botschaften und kleinen Zeichnungen – Erinnerungen, die noch lange anhalten werden.
Die zwölf Tage in der Toskana vergingen für alle viel zu schnell. Aus anfänglichen Bekanntschaften wurden enge Freundschaften, aus einer Reisegruppe wurde ein Team. Umso größer ist die Vorfreude auf das traditionelle Nachtreffen im Herbst, bei dem viele Erinnerungen sicherlich noch einmal lebendig werden.
Bewährtes Team
Begleitet wurden die Jugendlichen vom erfahrenen Betreuerteam der städtischen Jugendförderung: Neben den beiden hauptamtlichen Mitarbeitern der Stadt Viernheim, Lars Prechtl und Tobias Mandel, engagierten sich fünf ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer für das Gelingen der Freizeit. Verstärkt wurde das langjährige Team von zwei Bundesfreiwilligen und der Absolventin eines Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) aus dem Stadtteilbüro Ost an der Alexander-von-Humboldt-Schule, die allesamt mit großem Engagement das Programm bereicherten.




