Großes Interesse am interessanten und gleichsam informativen Ortstermin
Landrat Christian Engelhardt und Erster Stadtrat Jörg Scheidel gemeinsam vor Ort- Sachstand beim Großprojekt „Neues Schul- und Bildungszentrum Ost“ Viernheim

[Fotostrecke: privat]
Vorgesehen ist ein innovativer, nachhaltiger kombinierter Standort mit neuer Grundschule, weiterführender Schule sowie mehreren Sporthallen.
Mit diesem Projekt soll u.a. die stark sanierungsbedürftige Alexander-von-Humboldt-Schule ersetzt werden; sie erhält einen modernen Ersatzneubau ohne Beeinträchtigung des laufenden Schulbetriebs anstatt eines suboptimalen Umbaus auf dem vorhandenen Grundstück.
Im Schuljahr 2031/2032 soll der Betrieb in der neuen „AvH“ starten. Landrat Christian Engelhardt und Viernheims Erster Stadtrat Jörg Scheidel waren vor Ort gekommen, um die großen damit verbundenen Entwicklungschancen für die Stadt Viernheim aufzuzeigen.
Viele interessierte Bürgerinnen und Bürger, aber auch Lehrerinnen und Lehrer sowie zahlreiche Anwohner fanden sich an dem neuem Standort (Am Alten Weinheimer Weg südlich der Walter-Gropius-Allee bis hin zur OEG-Linie) ein, um zu erfahren, dass sich dieser perfekt in die bereits vorhandene Infrastruktur einfügen wird und verkehrstechnisch optimal angebunden werden soll.
Hingegen wird auf dem alten AvH-Grundstück entlang der August-Bebel-Straße perspektivisch neuer Wohnraum entstehen. Dieser wird u.a. durch die prognostizierte „Binnenwanderung“ in die Region notwendig werden.
Die Planung für das Schulzentrum ist bereits auf den Weg gebracht und das Bauleitverfahren eingeleitet, denn die politischen Gremien haben sich bereits mit einem Grundsatzbeschluss sowie der Änderung des Flächennutzungsplans und einem Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan beschäftigt.
Intensiv erfasst und geprüft werden auch verschiedene Alternativen zur Erschließung des Grundstücks, u.a. durch Verkehrsgutachten. Ein Planungsbüro wird die Bebauungsplanung fachlich begleiten und vorantreiben.
Zeit wird einer der entscheidenden Faktoren sein, deshalb werden viele Zahnrädchen perfekt ineinandergreifen und etliche Abläufe parallel erfolgen müssen, um den ambitionierten Zeitplan des Großprojekts einzuhalten. Dass dies gelingen kann, daran zweifelt Landrat Christian Engelhardt nicht.
Der Erste Stadtrat Jörg Scheidel konnte berichten, dass auch die Verträge über die notwendigen Grundstückstausche zwischen dem Eigenbetrieb des Kreises „Schule und Gebäudewirtschaft“, der die Maßnahme abwickeln wird auf der einen Seite und den Stadtwerken Viernheim auf der anderen Seite, bereits besprochene Sache sind.
Laut Zeitplan strebe man die Schaffung von Baurecht in drei Jahren ab dem Aufstellungsbeschluss (dieser erfolgte am 13.02.2025) an, die Erschließung des Neubaugrundstücks im ersten Quartal 2028, und den Umzug der AvH zum Schuljahr 2031/2032 nach Fertigstellung des Neubaus im Sommer 2031, führte Scheidel aus.
Eine frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung werde ebenso erfolgen wie die Durchführung von Lärmgutachten, Artenschutz, Bodengutachten und Versickerungsgutachten, wusste Scheidel.
Viele Fragen aus dem Kreise der teilnehmen Bevölkerung konnten von Landrat Christian Engelhardt und dem Ersten Stadtrat Jörg Scheidel kompetent beantwortet werden. So erfuhren die Anwesenden erfreut, dass das Gesamtprojekt auch Maßnahmen an der Friedrich-Fröbel-Schule (Ende der Containerlösung) und der Nibelungenschule (Mensaneubau) beinhalte.
Gut informiert wurde der Ortstermin nach mehr als einer Stunde offiziell beendet; und selbst danach fanden sich noch mehrere kleinere Grüppchen zusammen, um gemeinsam zu diskutieren.
Gezeigt hat sich bei der Veranstaltung allemal sehr deutlich, dass die CDU Viernheim hier gleich zwei ihrer Schwerpunkte aus der „Stadtstrategie 2030/2031“, dem Wahlprogramm zur Kommunalwahl am 15. März 2026, sichtbar vorantreibt: Bildung und Stadtentwicklung! In diesem Fall gemeinsam mit dem Kreis Bergstraße gemäß dem CDU-Motto: „Gemeinsam für Viernheim“!



