Ferienfreizeit und Ferienprogramm des AWO Familienzentrums Kirschenstraße Viernheim

Viernheim (AWO Familienzentrums Kirschenstraße) – „Vorwärts in die Vergangenheit“ hieß das Motto der diesjährigen Ferienfreizeit des AWO Familienzentrums Kirschenstraße und so trafen sich die Schulkinder mit ihren Eltern und die Erzieher am Montag, den 30.03.26 in der Kirschenstraße um die Reise zur Jugendburg Rotenberg in Rauenberg anzutreten. Nachdem das Gepäck im Reisebus verstaut, ein Abschiedsfoto geschossen und die Eltern ein letztes Mal gedrückt wurden, war es an der Zeit aufzubrechen. Auf der Fahrt herrschte große Spannung und Vorfreude auf die nächsten 4 Tage. Manche kannten die Jugendburg, welche schon vor zwei Jahren besucht worden war, noch nicht und ließen sich von ihren Freunden über alle Besonderheiten und Spielmöglichkeiten aufklären. So verging die Fahrt recht schnell und ehe man sich versah, stand man schon am Fuße des Berges zur Burg. Nachdem der Aufstieg gemeistert wurde, blieb noch Zeit ehe man die Zimmer beziehen konnte. So machten sich die Kinder auf und erkundeten das weitläufige Außengelände um die Burg, rutschten begeistert die besonders lange Rutsche herab, wateten entlang des Baches und kletterten den Hang an den befestigten Seilen wieder hoch. Anschließend konnten die Kinder ihre Zimmer beziehen, ehe man sich wieder zum Mittagessen gemeinsam zusammensetzte.
Gesättigt war es nun an der Zeit die Einführung in das diesjährige Thema der Zeitreise durchzuführen. Hierfür hatten sich die ErzieherInnen eine kurze Aufführung einfallen lassen in der das Unheil seinen Lauf nehmen sollte… Im Werkraum des Familienzentrums wurde eigens für diesen Anlass eine Zeitmaschine erbaut, doch die sollte nicht ganz einwandfrei funktionieren. Anstatt eines kurzen Ausflugs in das Mittelalter erschuf die Maschine einen Zeitriss zum Zeitalter der Dinosaurier und zu allem Überfluss sollte sich eines dieser Urzeitwesen auch noch in die Burg verirren. In all dem Chaos wurde die Zeitmaschine beschädigt und ihre Einzelteile durch weitere Risse in verschiedene Zeitalter verteilt. Es sollte also mal wieder an den Kindern hängen, durch die Zeit zu reisen und alle Einzelteile zu finden um die Zeitmaschine wieder zu reparieren und Ordnung in all das Chaos zu bringen.
Den Rest des Tages verbrachten die Kinder mit der Dekoration eines Zeitstrahles durch die verschiedenen Kunstformen der Epochen, schrieben sich Steckbriefe für eine Zeitkapsel oder erkundeten gemeinsam all die Spielmöglichkeiten rund um die Burg. Am Abend wurde der Tag mit einem gemeinsamen Spieleabend abgeschlossen, an dem sie unter anderem die Kindheitsfotos ihrer Freunde erraten mussten.
Am zweiten Tag hatten die Kinder vormittags die Gelegenheit an verschiedenen Bastelangeboten wie das Fertigen von mittelalterlichen Lederbeutel oder steinzeitlichen Specksteinanhängern teilzunehmen. Gestärkt vom gemeinsamen Mittagessen mussten die Kinder sich im Stationenspiel den Zeitrissen widmen und die Zeitmaschine wieder reparieren. In der Steinzeit erlegten sie mit einem Höhlenmenschen zusammen ein Mammut, suchten in der Schatzkammer des Pharaos nach Hinweisen, nahmen an den olympischen Spielen teil, puzzelten ein mittelalterliches Kirchenfenster wieder zusammen und reisten sogar in die Zukunft um an all die Einzelteile zu kommen. Am Ende gelang es ihnen natürlich die Zeitmaschine zu reparieren und das Chaos ihrer ErzieherInnen zu bereinigen. Am Abend setzte man sich gemeinsam ans Lagerfeuer und ließ den Tag bei bunten Flammen Revue passieren.
Der dritte Tag war als Wellnesstag verbucht, den die Zeitreisenden sich redlich verdient hatten. So taten sich die Kinder zusammen um verschiedene Wellnessangebote wie eine Traumreise mit Massage, eine Cocktailbar, Haar- und Nagellackstudios, Glitzertattoos sowie Gesichtsmasken anzubieten. Wie immer gab es auch an diesem Tag wieder viel Zeit zum Malen und Basteln, zum Toben und Erkunden, zum Erzählen und Spielen, oder um einfach mal zu chillen. Zum Abschluss des Tages fand ein gemeinsamer Spieleabend statt, bei dem sich die Kinder und ErzieherInnen zu Gruppen zusammentaten um bei verschiedenen Brett-, sowie Kartenspielen die verbliebene Zeit ausklingen zu lassen.
Am Donnerstag wurde noch einmal gemeinsam auf der Jugendburg Rotenberg gefrühstückt, bevor man sich mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf den Weg zurück zum Familienzentrum nach Viernheim machte. Dort wurde die Gruppe schon von Eltern, Geschwistern und den KollegInnen des Familienzentrums erwartet und mit großem „Hallo“ begrüßt. Die Kinder und ErzieherInnen hatten nun einige Tage Zeit, Freunden und Verwandten von den Ereignissen dieser abwechslungsreichen Ferienfreizeit zu berichten und das Schlafdefizit der vergangenen Tage auszugleichen.
Im nächsten Jahr wird die Osterfreizeit natürlich auch wie gewohnt stattfinden! Dann wird es die Schulkinder des AWO Familienzentrums und ihre ErzieherInnen wieder in das Landschulheim nach Hertlingshausen verschlagen.
Am Dienstag, den 07.04.26 startete dann auch schon wieder das Ferienprogramm. Frisch und ausgeruht trafen sich die Schulkinder und ErzieherInnen wieder in der Einrichtung um gemeinsam mit dem Fahrrad zum Familiensportpark West aufzubrechen. Dort angekommen hatten die Kinder die Möglichkeit mit den, von Bernd Ackermann und Joachim Keune, verliehenen Rollern die Pumptrack zu befahren, auf der Wiese Fußball zu spielen und die zahlreichen Bewegungsangebote des Sportparks zu nutzen. Bei schönstem Wetter machte sich die Gruppe am Mittwoch auf dem Weg zum Luisenpark in Mannheim. Neben den vielen Spielplätzen, hatten im Besonderen das Reptilienhaus und die Unterwasserwelt die Kinder in ihren Bann gezogen. Der Besuch des Viernheimer Hallenbads am Donnerstag, bereitete den Kindern so viel Spaß, dass man sich gemeinsam dazu entschloss am nächsten Tag gleich noch einmal hinzugehen. Das Ende der Ferienzeit wurde dann noch mit einem gemeinsamen Eis versüßt.



