Erste FCK-Saisonniederlage – Rote Teufel unterliegen verdient 0:3 in Magdeburg
Kaiserslautern (C.Wunderle) – Trainer Torsten Lieberknecht sprach in der Pressekonferenz vor dem Auswärtsspiel seines FCK in Magdeburg bereits davon, dass nach dem sehr guten Saisonstart es auch mal zu einer Niederlage kommen werde. Dass dieser Moment direkt beim Gastspiel in der Hauptstadt Sachsen-Anhalts eintritt – und dabei die bis dato beste Abwehr der Liga gleich drei Gegentore einfing, war so nicht geplant. Keine Frage, der Sieg des SCM, der einfach galliger das Spiel bestritt, war verdient, dennoch war aus FCK-Sicht nicht alles schlecht. Allerdings erwies sich das Defensivverhalten der Gäste bei allen Gegentreffern als unzureichend, die Zweikämpfe gegen willensstarke Gastgeber, die laut Aussage ihres Trainers Sander eine der besten Halbzeiten seiner Amtszeit zeigten, wurden zu halbherzig geführt. Bereits zur Pause war der FCK nach einem 0:2-Rückstand auf der Verliererstraße.
Auf FCK-Seite standen in der Anfangself Murphy und Asta anstelle von Haas und Joly. Magdeburg übernahm von Anfang an die Spielkontrolle und hatte in der 7. Minute in Person von Zukowski seinen ersten gefährlichen Torabschluss, der Krahl per Fußreflex noch klären konnte. Drei Minuten später klingelte es im FCK-Tor: Zunächst konnte Kwarteng unbedrängt den Ball Richtung FCK-Strafraum treiben, bediente per Steckpass Zukuwoski. Dessen abgefälschter Schuss nahm Iyoha direkt und jagte ihn zur SCM-Führung in die Maschen. In der 16. Minute dann der Doppelschlag . Yardimci, Sahin und Asta waren in ihren Zweikämpfen vor dem zweiten Treffer nur zweiter Sieger, bevor Nollenberger per Flachschuss auf 2:0 erhöhte. In der 19. Minute bot sich den Gästen aus der Pfalz nach einer Ritter-Ecke die direkte Gelegenheit zum Anschlusstreffer, den Kopfball von Kunze parierte Reimann auf der Linie. Glück für den FCK in der 31. Minute, als der VAR sich nach Magdeburgs vermeintlichem 3:0 durch Atik meldete und ein Foulspiel im Vorfeld an Gyamfi erkannte. So blieben die Pfälzer zunächst noch im Spiel und waren durch Tazementa (37.) und Ritter (38.) dem Anschlusstreffer vor dem Halbzeitpfiff durchaus nahe.
Iyoha war es wieder, der Anfang der 53.Minute mit seinem Tor zum 3:0 die Weichen endgültig auf Sieg für die Gastgeber stellte. Auch in dieser Szene war das Zweikampfverhalten der Gäste zu inkonsequent, Rasmussen sah dabei alles andere als gut aus und Gyamfi kam zu spät. Beide Mannschaften blieben aber weiter aktiv und hatten Torabschlüsse zu verzeichnen, der FCK gab sich jedenfalls nicht auf. Spätestens beim Abschluss des eingewechselten Berishas in der 70. Minute, den Nollenberger für den bereits geschlagenen Keepers Reimann von der Linie köpfte, war allen klar, dass es heute nicht der Tag des FCK werden sollte.
So endete eine unterhaltsame Partie mit 3:0 für die Gastgeber, während die FCK-Serie nach fünf ungeschlagenen Partien riss. Am kommenden Samstag bietet sich für die Roten Teufel im Heimspiel gegen Eintracht Braunschweig die Möglichkeit, wieder in die Erfolgsspur zurückzukehren. Anpfiff im Fritz-Walter-Stadion ist um 13:00 Uhr.





