Jugendförderung: Kultur verbindet Generationen – Osterferiendomizil endet mit Ausstellung „Kulturschnipsel“

Foto: Stadt Viernheim
Viernheim (Stadt Viernheim ) – Mit einem bunten Familiennachmittag ist am vergangenen Freitag (10. April 2026) das Osterferiendomizil der städtischen Jugendförderung zu Ende gegangen. Im Treff im Bahnhof (T.i.B.) präsentierten rund 40 Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren stolz die Ergebnisse ihrer ereignisreichen Ferienwoche – eingebettet in die interaktive Ausstellung „Kulturschnipsel“.
Gemeinsam mit Bürgermeister Matthias Baaß, Eltern, Großeltern, dem Betreuerteam der städtischen Jugendförderung und den Akteuren des Amtes für Kultur, Bildung und Soziales sowie den beteiligten Seniorinnen und Senioren wurde die Ausstellung feierlich eröffnet. Schon beim Betreten der Räume wurde deutlich: Hier stecken viel Kreativität und Neugier. „Es ist beeindruckend zu sehen, mit wie viel Freude und Begeisterung die Kinder die vielfältigen Angebote angenommen haben. Das Osterferiendomizil zeigt, wie wichtig solche Angebote für Familien in unserer Stadt sind und was möglich ist, wenn unterschiedliche Generationen zusammenkommen“, betonte Bürgermeister Matthias Baaß bei der Eröffnung.
Eine Woche voller Entdeckungen
Unter dem Motto „KuBuS-Entdeckungstour“ bot das Osterferiendomizil ein abwechslungsreiches Programm, das die Vielfalt des Amtes für Kultur, Bildung und Soziales eindrucksvoll widerspiegelte. Die Kinder tauchten in ganz unterschiedliche Bereiche ein – von Musik- und Bewegungsangeboten über kreative Workshops bis hin zu generationsübergreifenden Begegnungen. Die Kinder konnten beispielsweise Instrumente ausprobieren, im Escape-Room musikalische Rätsel lösen, eigene Kunstwerke gestalten oder bei der Zubereitung von Obst- und Gemüsespießen selbst aktiv werden. Auch handwerkliche und naturbezogene Angebote sorgten für Begeisterung: Beim Kerzenziehen mit Bienenwachs, in der Holunderperlenwerkstatt oder beim Besuch eines Imkers erhielten die Kinder spannende Einblicke und konnten selbst mitarbeiten.
Besonders prägend waren die gemeinsamen Angebote mit Seniorinnen und Senioren, etwa beim Backen, Tanzen oder bei Erzählformaten wie dem Kamishibai. Auch gemeinsame Bewegungsangebote oder das Kennenlernen früherer Alltagsgegenstände boten viele Gesprächsanlässe zwischen den Generationen.
Erstmals waren Seniorinnen und Senioren in dieser Form aktiv in das Programm eingebunden und gestalteten die Woche gemeinsam mit den Kindern. „Gerade diese Begegnungen zwischen Jung und Alt machen den besonderen Wert des diesjährigen Feriendomizils aus“, erklärt Anne Gess vom Team der städtischen Jugendförderung.
Engagement, das verbindet
Hinter dem gelungenen Ferienangebot steht ein starkes Zusammenspiel innerhalb der Stadtverwaltung: Die Abteilungen Jugendförderung, SeniorenBüro, Musikschule und Volkshochschule haben gemeinsam ein Programm auf die Beine gestellt, das nicht nur abwechslungsreich, sondern bewusst generationsübergreifend angelegt war. „Unser Ziel ist es, Kultur, Bildung und Soziales erlebbar zu machen. Dass uns das hier so sichtbar gelingt, ist vor allem dem großen Engagement aller Beteiligten zu verdanken“, so Gess.
Ein gelungener Abschluss
Die Ausstellung „Kulturschnipsel“ zeigte die Erlebnisse der Woche: Gebastelte Werke, künstlerische Ergebnisse, Eindrücke aus Workshops und gemeinsame Erinnerungen gaben einen vielfältigen Einblick in das Ferienprogramm. Ergänzt wurde der Nachmittag durch Vorführungen und eine kleine Verkostung. Ein besonderer Moment entstand zum Ende im Hof des T.i.B.: Gemeinsam mit Eltern, Großeltern, Seniorinnen und Senioren sowie den Kindern wurde Line Dance getanzt. Dieser gemeinsame Tanz brachte noch einmal zum Ausdruck, was die Woche geprägt hat – Begegnung, Gemeinschaft und das Miteinander der Generationen. „Wenn Kinder am Ende der Woche so stolz ihre Ergebnisse präsentieren, dann wissen wir, dass sich die Arbeit gelohnt hat“, fasst das Betreuungsteam zusammen.



