Wirtschaftsforum will Kulturwandel: Politik und Verwaltung sollen sich ändern – SPD Viernheim lädt zu Veranstaltung ein

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Viernheim (SPD) – Für den heutigen Montag, 19.01.26, 19.00 Uhr lädt der SPD-Ortsverein Viernheim zu einer Diskussionsveranstaltung ins Bürgerhaus-Restaurant, Nebenzimmer ein. Zu Gast sein wird Dr. Frank Wilhelmy, Geschäftsführer des Wirtschaftsforums der SPD. Das Wirtschaftsforum ist ein unabhängiger unternehmerischer Berufsverband. Er hat sich die Förderung und Weiterentwicklung der Sozialen Marktwirtschaft im 21. Jahrhundert zur Aufgabe gesetzt und begreift nachhaltigen und innovativen ökonomischen Erfolg als Ergebnis des Zusammenwirkens von wirtschaftlichem und sozialem Fortschritt.
Aktueller Anlass der Veranstaltung ist ein vom Wirtschaftsforum formuliertes Positionspapier „Wirtschaft ermöglichen – mit neuem Mindset zur Staatsmodernisierung“, mit dem ein grundlegender Wandel der Denk- und Handlungsmuster in Deutschland gefordert wird. Ein lösungs- und erfolgsorientiertes Mindset bedeutet, so das Forum, „traditionelle, von Kontrolle, Hierarchie und Risikovermeidung geprägte Einstellungen durch Offenheit für Innovation, Eigenverantwortung, Lernbereitschaft und partnerschaftliche Zusammenarbeit zu ersetzen. Wenn alle Ebenen staatlichen Handelns – von der Politik unterstützt- diese neue Haltung teilen und aktiv leben, können bürokratische Hürden abgebaut, Verfahren beschleunigt werden und die digitale Transformation gelingen.“ Der nachhaltige Erfolg staatlicher Modernisierung hänge maßgeblich davon ab, dass alle Beteiligte konsequent auf Veränderungsbereitschaft, Verantwortungsübernahme und kooperative Lösungsfindung ausgerichtet seien.
„Dies trifft sich ideal mit den Forderungen der Kommunalpolitik nach mehr Vertrauen in die Verantwortlichen vor Ort und das Stärken von deren Handlungsmöglichkeiten“, so die Co-Vorsitzenden des SPD-Ortsvereins Viernheim Nurcan Erdoğan und Peter Lichtenthäler. Vor diesem Hintergrund wurde Dr. Frank Wilhelmy eingeladen. Er wird die Kernpositionen vorstellen und berichten, welche Reaktionen es zu der Position bundesweit gegeben hat. Matthias Baaß, Bürgermeister, wird um den Blickwinkel der Kommunen ergänzen. Es ergeht eine herzliche Einladung an die interessierte Bürgerschaft.



