Trauer braucht Begegnung – Gesprächsangebot auf dem Neuen Friedhof in Viernheim
Viernheim (H.Kohl) – Die Trauergruppe der katholischen Pfarrei Hl. Johannes XXIII. geht neue Wege: Um Menschen in Zeiten von Verlust und Abschied noch direkter zu erreichen, wird sie künftig regelmäßig auf dem Neuen Friedhof in Viernheim präsent sein.
Zum Auftakt lädt die Trauergruppe am Donnerstag, 27. August 2026, von 16 bis 18 Uhr in den Eingangsbereich des Neuen Friedhofs ein. Mit einer Kaffee-Ape und offenen Ohren stehen die ehrenamtlichen Begleiterinnen und Begleiter für Gespräche bereit – unkompliziert, ohne Anmeldung und unverbindlich.
Eingeladen sind alle, die einen Angehörigen verloren haben, sich mit ihrer Trauer allein fühlen oder einfach jemanden zum Zuhören suchen. Das Angebot richtet sich ebenso an Menschen, ein Grab pflegen oder bewusst den Kontakt zur Trauergruppe suchen. „Viele Menschen tragen ihre Sorgen und ihre Trauer still mit sich. Wir möchten dort sein, wo Trauer spürbar wird – mitten auf dem Friedhof, mitten im Leben“, sagt Gemeindereferent Herbert Kohl, der gemeinsam mit Mitgliedern der Trauergruppe vor Ort sein wird.
Im Mittelpunkt stehen Begegnung, Zuhören und Begleitung. Die Gespräche können sich um Erinnerungen an verstorbene Angehörige, Fragen des Abschieds oder um das drehen, was Menschen aktuell bewegt und belastet. Die Trauergruppe möchte Betroffenen zeigen: Mit Trauer muss niemand allein bleiben. Das Angebot steht allen Menschen offen – unabhängig von Konfession oder persönlicher Lebenssituation.





