Mehrere Einsätze fordern die Weinheimer Feuerwehr
Mehrere Brände und technische Hilfeleistungen forderten die Weinheimer Brandschützer überwiegend am späten Abend und in den Nächten von Sonntag bis Mittwoch.

Weinheim (C.Schmitt) – In der Nacht zum Montag wurde die Feuerwehr Weinheim aus dem Schlaf gerissen. Gegen 3:30 Uhr informierte die Leitstelle über einen brennenden Müllcontainer in der Delpstraße. Laut Erstmeldung befand sich der Container an einer Hauswand, welche von Vegetation und Autos umgeben war. Vor Ort stellte sich heraus, dass der Container zwar in Vollbrand stand, jedoch glücklicherweise außerhalb der vermuteten Gebäudewand. Ein Trupp unter Atemschutz löschte das Feuer mit einem Schnellangriffsrohr. Nach etwa einer halben Stunde war der Einsatz beendet. Die Einsatzstelle wurde an die Polizei übergeben, und die Feuerwehr trat die Rückreise an.
Keine 24 Stunden später wurde in der Nacht auf Dienstag (18.3.25) , kurz nach 0 Uhr die Feuerwehr Weinheim erneut zu einem Brandeinsatz alarmiert. Im Bereich der Bahngleise und der Zeppelinbrücke kam es zu einer Rauchentwicklung. Ein Autofahrer, der auf der Westtangente in Richtung Obi-Brücke fuhr, bemerkte dies und alarmierte umgehend die Feuerwehr. Am Hang der Brücke war aus bislang ungeklärter Ursache ein Vegetationsbrand ausgebrochen. Die Glutnester breiteten sich auf etwa 15 Quadratmetern Gestrüpp aus. Dank des schnellen Eingreifens mit einem Schnellangriff konnte das Feuer rasch gelöscht und eine weitere Ausbreitung verhindert werden. Mit einer Wärmebildkamera wurde der Bereich großflächig auf mögliche weitere Brandherde kontrolliert. Nachdem alle Glutnester abgelöscht waren, konnten die Einsatzkräfte nach etwa 30 Minuten den Einsatz beenden.
Am Dienstagvormittag musste die Feuerwehr gegen 10 Uhr erneut in die Delpstraße ausrücken. Dieses Mal allerdings zu einer Hilfeleistung.
Eine Pflegebedürftige Person war in Ihrer Küche gestürzt und lag hinter der verschlossenen Tür.
Die herbeigerufene Feuerwehr konnte sich Schadenfrei Zugang zum Raum verschaffen, die Patientin aus ihrer hilflosen Lage befreien und das Öffnen der Tür für den Rettungsdienst ermöglichen. Die parallel in Stellung gebrachte Drehleiter konnte unverrichteter Dinge zurückbauen. Die Patientin wurde an den Rettungsdienst übergeben. Nach 30min war der Einsatz für die Feuerwehr beendet.
Am selben Nachmittag wurde um 15:00 Uhr erneut der Einsatz der Feuerwehr für eine technische Hilfeleistung in Anspruch genommen. Gemeldet war ein Wasserrohrbruch und entsprechendem Wasserschaden in der Holbeinstraße in Sulzbach kam es zu einer geplatzten Wasserleitung. Durch die Kräfte der Feuerwehr wurde der Haupthahn abgestellt und das ausgetretene Wasser mittels Wassersauger aus den Räumlichkeiten entfernt.
Der Einsatz wurde nach zwei Stunden beendet.
In der Nacht auf Mittwoch wurde die Feuerwehr Weinheim zu einem Verkehrsunfall in die Wachenbergstraße alarmiert. Ein PKW war aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abgekommen und auf dem Dach zum Liegen gekommen.
Bei Ankunft der Einsatzkräfte waren Polizei und Rettungsdienst bereits vor Ort. Glücklicherweise befand sich keine Person mehr im Fahrzeug, sodass keine technische Rettung erforderlich war.
Die Einsatzstelle wurde abgesichert und auslaufende Betriebsstoffe aufgenommen.Bis zum Eintreffen des Abschleppdienstes verblieben die Einsatzkräfte an der Unfallstelle. Nachdem das Fahrzeug aufgenommen wurde, konnte die Fahrbahn von Fahrzeugteilen befreit werden, um mögliche Gefahren für den nachfolgenden Verkehr auszuschließen. Während des gesamten Einsatzes blieb die Straße voll gesperrt.
Parallel zum Verkehrsunfall auf der Wachenbergstraße wurde ein brennender Müllcontainer im Multring gemeldet. Die Besatzung eines Löschfahrzeugs rückte schnell zur Einsatzstelle aus. Vor Ort brannte ein 500-Liter-Müllcontainer in voller Ausdehnung und drohte, auf Gestrüpp und weitere Müllcontainer überzugreifen. Der brennende Container wurde auf die Straße gezogen und unter Atemschutz mit dem Schnellangriffsrohr abgelöscht. Nach etwa 15 Minuten konnte der Einsatz für die Feuerwehr beendet werden. Die Einsatzstelle wurde an die Polizei übergeben, und die Einsatzkräfte rückten wieder ein.
Innerhalb kurzer Zeit musste zum zweiten Brandeinsatz in der gleichen Nacht ausgerückt werden. Nachdem bereits ein Mülleimerbrand im Multring gemeldet worden war, wurde wenig später ein brennender Sperrmüllhaufen in der Schollstraße entdeckt.
Da sich die Einsatzkräfte nach dem vorherigen Einsatz noch auf der Wache befanden, konnte die Anfahrt zügig erfolgen. Beim Eintreffen stand eine Fläche von etwa 3–4 Quadratmetern Sperrmüll in Vollbrand. Die Flammen drohten sich weiter auszubreiten, weshalb ein Trupp unter Atemschutz unverzüglich die Brandbekämpfung eingeleitet hat.
Nachdem das Feuer gelöscht war, wurden Nachlöscharbeiten durchgeführt. Um Glutnester zu beseitigen und eine mögliche erneute Entzündung zu verhindern, wurde das Brandgut mit Dunghaken auseinandergezogen und gründlich mit der Wärmebildkamera kontrolliert.
Die Polizei war ebenfalls an der Einsatzstelle und unterstützte die Absicherung.