Lions Quest – Seminar 20. /21. August 2026 in Heppenheim mit starker Viernheimer Beteiligung

Viernheim (Lions Club) – „Wie fandet Ihr es, als ihr das erste Mal allein vor eurer neuen Klasse standet?“ lautete die Eingangsfrage der Referentin Sarah Stefanie, die selbst erfahrene Lehrerin ist. „Was macht für euch einen vorbildlichen Lehrer aus? Könnt ihr eure(n) eigenen Lieblingslehrer(in) beschreiben?“
Am 20. und 21. August 2026 trafen sich 20 Lehrerinnen und Lehrer aus der Region Rhein-Main- Neckar in Heppenheim zum Lions Quest – Seminar „Erwachsen werden“. Diese Fortbildung richtet sich an Lehrkräfte der weiterführenden Schulen ab Klasse 5 (Sekundarstufe 1). Fast die Hälfte des Teilnehmerkreises kam von Viernheimer Schulen. Albertus- Magnus – Schule, Alexander-von-Humboldt-Schule und Friedrich-Fröbel-Schule waren vertreten. Soziales und emotionales Lernen in der Gruppe, Ganzheitliches Lernen mit Kopf, Herz und Hand, Wertschätzungs- und Anerkennungskultur, Förderung der Resilienz und Verantwortungsübernahme sind die Stichworte.
An den eigenen Erfahrungen in der Schul- und Studienzeit anknüpfend arbeiteten sich die Teilnehmenden durch das Programm. Im Kern geht es darum, die Schülerinnen und Schüler gut mitzunehmen und das Bestmögliche für die jeweilige Klasse zu erreichen. Ein Teilnehmer sprach davon, möglichst gut „anzudocken“ bei den Schülerinnen und Schülern – und umgekehrt. Kleine Übungen können zu positiven Veränderungen führen. Nach dem Zufallsprinzip werden Arbeitsgruppen gebildet: Z.B. stellten sich die Teilnehmenden nach den Hausnummern ihrer Wohnhäuser auf oder nach ihren Geburtstagen.
Schritt für Schritt steigerte sich die Gruppe und bewältigte anspruchsvolle Aufgaben. Letztlich sollen mithilfe der erlernten Schritte Sozialkompetenzen weitergegeben, der Teamgeist gefördert und Empathie entwickelt werden. So kann es gelingen, auch mit veränderten Teams gute Ergebnisse zu erzielen. Auch im späteren Berufsleben wird es immer wieder vorkommen, dass man unter neuen Gegebenheiten und in einer wenig vertrauten Umgebung zurechtkommen und gute Ergebnisse erzielen muss.
Auch für die beiden Lionsfreunde Karlheinz Herrmann und Gregor Disson, die das Seminar begleiteten, gab es wichtige Erkenntnisse. Sie konnten sich davon überzeugen, dass sich die Investition des Lions – Fördervereins erneut gelohnt hat. Und dass es in der Region eine ganze Reihe von talentierten Nachwuchskräften an den Schulen gibt, die bereit sind, das bewährte Fortbildungsangebot der Lions anzunehmen und die gewonnenen Anregungen in die Praxis umzusetzen.





