20 Jugendliche der Alexander-von-Humboldt-Schule erlebten im Rahmen des Erasmus-Programms eine intensive Woche zwischen Geschichte, Kultur und gelebtem Europa.

Foto: AvH

Viernheim/Serres – (Dr. Polichronia Thomoglou) –  Europa im Unterricht zu behandeln ist das eine – es vor Ort zu erleben etwas ganz anderes. Genau diese Erfahrung machten 20 Schülerinnen und Schüler der Alexander-von-Humboldt-Schule bei ihrer Erasmusfahrt nach Nordgriechenland, begleitet von Dr. Polichronia Thomoglou und Marco Andres.

In Thessaloniki wurde Geschichte unmittelbar erlebbar, während in Serres die Begegnung mit der Partnerschule im Mittelpunkt stand. Aus ersten Kontakten entwickelten sich schnell echte Gespräche und neue Freundschaften.

„Am Anfang war ich echt nervös, aber am Ende hat es sich angefühlt, als würden wir uns schon lange kennen. Das war mehr als nur ein Austausch“, berichtet eine Schülerin.

Neben kulturellen Eindrücken spielte auch politische Bildung eine zentrale Rolle: Beim Besuch des Rathauses sowie durch das Verfolgen der Feierlichkeiten zum griechischen Nationalfeiertag setzten sich die Jugendlichen intensiv mit Demokratie, Identität und europäischen Werten auseinander.

Ein besonderes Highlight war der Ausflug zum Kerkini-See. Dort wurden Themen wie Nachhaltigkeit und Klimaschutz nicht nur besprochen, sondern konkret erfahrbar.

„Der Austausch hat mir gezeigt, wie wichtig es ist, andere Perspektiven kennenzulernen und eigene Sichtweisen zu hinterfragen“, so ein weiterer Teilnehmer.

Die Woche hat deutlich gemacht: Europa entsteht durch Begegnung. Die Schülerinnen und Schüler kehrten nicht nur mit neuen Freundschaften zurück, sondern auch mit einem geschärften Blick auf ihre Rolle in einem gemeinsamen Europa.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Europa im Austausch – Griechische Lehrkräfte zu Gast an der Alexander-von-Humboldt-Schule

Viernheim. Eine Woche lang waren sieben Lehrkräfte der griechischen Partnerschule aus Serres im Rahmen des Erasmus+-Programms zu Gast an der Alexander-von-Humboldt-Schule. Ziel des Besuchs war ein sogenanntes Job-Shadowing, bei dem die Gäste den Unterricht begleiteten und Einblicke in den deutschen Schulalltag gewannen.

Begleitet wurden sie von Dr. Erik Schatz und Dr. Polichronia Thomoglou. Schulleiter Thomas Blumenrath begrüßte die Gruppe persönlich und hob die Bedeutung internationaler Zusammenarbeit für die Schulentwicklung hervor.

Neben der Hospitation stand auch der persönliche und kulturelle Austausch im Mittelpunkt. Am Ende der Woche kehrten die griechischen Lehrkräfte mit vielen positiven Eindrücken und neuen Impulsen in ihre Heimat zurück.

Text: Dr. Polichronia Thomoglou