Basketball Regionalliga Baden-Württemberg: SHARKS zu Hause mit zu wenig Biss gegen den USC Heidelberg-2
Viernheim/Weinheim (BG Viernheim/Weinheim) – Am Samstag, 03.10.2026, kam mit dem USC Heidelberg 2 die Bundesliga-Reserve der MLP-Academics um 20:00 Uhr nach Weinheim in die SHARKS-Arena in der DBS-Sporthalle.
Somit kam es bereits im zweiten Saisonspiel zum zweiten Lokalderby. Für den USC ging es darum, nach zwei knappen Auftakt-Niederlagen den ersten Sieg zu holen und die SHARKS wollten von heimischem Publikum den zweiten Sieg in der noch jungen Spielrunde einfahren.
Es entwickelte sich von Anfang an ein spannendes Basketball-Spiel bei dem die BG SHAKRS in den ersten 7 Minuten ein klein Wenig dominanter auftragen. Dann schien aber das Pulver der SHARKS verschossen zu sein, denn es gab einen ganz entscheidenden Unterschied zwischen beiden gut spielenden Teams: die USC-Würfe von jenseits der 3-Punkteline fanden fast alle ihr Ziel, während die Trefferquote bei den SHAKRS gefühlt einfach nur unterirdisch war. So steuerten insbesondere Goran Dosan, der mit 24 Punkten absoluter Topscorer des Spieles wurde und Lukas Pflüger (17 Punkte) vom USC-2 jeweils 5 erfolgreiche 3-Punktewürfe zu den insgesamt 14 Dreiern der Gäste hinzu, während des die BG Viernheim/Weinheim nur auf 7 getroffene Dreier brachte, obwohl man es ein ums andere Mal versucht hatte. Leider schafften es die SHARKS an dieser Stelle nicht, die starken USC-Schützen hart genug zu verteidigen, um ihnen die offenen Distanzwürfe wegzunehmen.
Schon am Ende des ersten Viertel wurde der Unterschied in der Trefferquote sichtbar und so lagen die SHAKRS nach 10 Minuten bereits mit 19:23 zurück. Auch im zweiten Viertel bot sich das gleiche Bild. Obwohl die SHARKS einen durchaus sehenswerten Basketball zeigten und Jacopo Nitti den Ball zu einem sehenswerten und wunderschönen alley-oop Dunking durch Felix Dietz vorlegte, konnte der USC seinen Vorsprung auf 11 Punkte zum Halbzeitstand von 34:45 ausbauen.
Nach der Halbzeit merkte man, dass die sich SHAKRS unbedingt wieder zurückkämpfen wollten.
Insbesondere Felix Dietz und der leicht angeschlagenen Julius Hoffmann, die ja inzwischen selbst bei den MLP-Academics zum erweiterten Junior-Kader zählen und teilweise schon erste Pro-A Erfahrungen sammeln durften, wollten sich vor den ca. 250 Zuschauern so richtig ins Zeug legen, aber die Trefferblockade wollte einfach nicht weichen. Zumindest konnte man das Spiel im 3. Viertel ausgeglichen halten, so dass man mit einem 52:64 – Rückstand in die letzten 10 Minuten startete.
Auch wenn die Treffsicherheit weiterhin im Keller blieb, schafften es die SHARKS nun zumindest den USC Heidelberg über einige Spielminuten mit intensiver Verteidigungsleistung stark unter Druck zu setzen, so dass nun auch Heidelberg einige Fehler und Ballverluste produzierte. Die SHARKS schafften es ungefähr 5 Minuten vor Spielende auf nur noch 6 Punkte Rückstand zu verkürzen. Die Hoffnungen waren plötzlich wieder da. Die Fans unterstützen zwar lautstark ihre SHARKS, aber leider ging der kurzzeitig aufgenommene Faden wieder verloren, so dass der USC Heidelberg 2 das Lokalderby am Ende etwas zu deutlich mit 67:84 für sich entschied.
Trotz der hängenden Köpfe, war es ein hochwertiges Basketballspiel und die SHARKS zeigten gegen einen starken Gegner, dass sie sich durchaus für die obere Tabellenhälfte empfehlen können. Auf Coach Mert Meral dürfte in den kommenden Tagen sicherlich die ein oder andere Wurf-Einheit seiner SHAKRS auf dem Trainingsplan stehen, bevor es dann für die SHAKRS, die jetzt mit einem Sieg und einer Niederlage auf Platz 7 Stehen, nächsten Samstag nach Karlsruhe zur SG Eichenkreuz geht, die mit einem Sieg und zwei Niederlagen auf Platz 12 stehen. Die SHARKS wollen werden alles daransetzen, mit einem Auswärtssieg die Weichen in Richtung obere Tabellenhälfte einzuschlagen.
Für die SHARKS spielten gegen den USC-2 Felix Dietz (14 Punkte), Leonard Leip (12; 2 Dreier), Jacopo Nitti (12; 1), Tomke Grimm (10; 2), Julius Hoffmann (6), Dante Aruna (5; 1), Ruben Rothmann, (4; 1), Raphael Zeh (2), Valentine Chinamere (2), Math Heydasch, Luke Resch und Senay Russom.





