FCK taumelt dem Saisonende entgegen – 0:1-Niederlage in Dresden – Drittes verlorenes Spiel ohne eigenen Treffer
Kaiserslautern (C.Wunderle) – Die Luft ist raus – der FCK muss zwei Spieltage vor Saisonende sogar fürchten, den 7. Tabellenplatz noch zu verlieren. Die 0:1-Niederlage beim abstiegsbedrohten Team aus Dresden bedeutete die dritte Niederlage in Folge ohne eigenen Treffer. Eine Bilanz, die vieles aussagt über die aktuelle Situation. Eine Bilanz, die weder für den Charakter der Mannschaft spricht noch für Trainer Torsten Lieberknecht, der letztendlich die Verantwortung trägt.
Der FCK zeigte sich nach zwei erschreckend schwachen Leistungen zuvor zwar verbessert in der Defensive und war allgemein geordneter, brachte aber in der Offensive nichts zustande. „Eine schwierige Situation für die Mannschaft“, wie es der FCK-Trainer nach der Partie beschrieb, dessen Team aktuell die Leichtigkeit vermissen lässt.
Die Niederlage in der sächsischen Landeshauptstadt war unter dem Strich verdient, zu unterlegen waren die Gäste aus der Pfalz insbesondere in der 1. Halbzeit. Sie konnten von Glück reden, dass es nach vergebenen Chancen durch Hauptmann (13.), Wagners Schuss, der die Latte touchierte (15.) oder Bobziens Abschluss, den Krahl parieren konnte (38.), zur Pause noch 0:0 stand. 9:1-Torschüsse zugunsten der Gastgeber und eine Ballbesitz von 60% spiegelten die Überlegenheit von Dynamo wider.
Der FCK startete die zweite Spielhälfte aktiver und näherte sich mit allerdings nicht zwingenden Abschlüssen dem Tor der Sachsen an. Das goldene Tor erzielte letztlich Dresdens Vermeij in der 68. Minute, der gegen den zu weit weg stehenden Lautrer Rasmussen den Ball aus kurzer Distanz im Eck versenken konnte. Erwähnenswert die Debuts der FCK-Youngster David Schramm und dem erst 17jährigen Ben Jungfleisch, die im Laufe der Partie eingewechselt wurden. Am Ergebnis sollte sich aber nichts mehr ändern und so endete eine zähe Begegnung mit einem knappen Erfolg der Gastgeber, denen dadurch ein großer Schritt zum Klassenerhalt gelungen ist.
Am kommenden Freitag um 18:30 Uhr steht das letzte Heimspiel der Saison an, Gegner Arminia Bielefeld steckt noch mitten im Abstiegskampf und braucht jeden Zähler. Mit Spannung wird erwartet, wie sich das FCK-Team vor seinen treuen Fans aus dieser Spielrunde verabschieden wird. Für den ein oder anderen Spieler wird es sicher auch das letzte Mal sein, das FCK-Trikot auf dem Betze zu tragen, – schließlich laufen einige Verträge aus. Erstklassig war und ist auf jeden Fall eines: Über 46 000 Zuschauer besuchten im Schnitt die Heimspiele im Fritz-Walter-Stadion – eine beeindruckende Zahl und drittbester Wert der 2. Bundesliga. Zumindest in dieser Wertung ist der FCK spitze.




