Städtebau-Fördermittel vom Bund: 35,4 Millionen Euro flossen seit 2016 in den Kreis Bergstraße Tag der Städtebauförderung am 9. Mai 2026

Berlin/Bergstraße (Dr.M.Meister)  Unter dem Motto „Lebendige Orte, starke Gemeinschaften“ findet am 9. Mai 2026 deutschlandweit der Tag der Städtebauförderung statt. Um die Möglichkeiten und Erfolge der Städtebauförderung zu verdeutlichen, wurde 2015 der „Tag der Städtebauförderung“ als Initiative von Bund, Ländern, Deutschem Städtetag und Deutschem Städte- und Gemeindebund eingeführt. Am Tag der Städtebauförderung im Jahr 2026 beteiligen sich bundesweit rund 600 Kommunen mit über 700 Veranstaltungen.

Die Städtebauförderung erneuert nicht nur Städte und Gemeinden, sie erreicht auch die Menschen vor Ort. Rund 9,1 Millionen Menschen leben in den Fördergebieten der Bund-Länder-Städtebauförderung. Dies entspricht rund 11 Prozent der Bevölkerung in Deutschland. Am Tag der Städtebauförderung können die Menschen erfahren, wie die Städtebauförderung sowohl ihre eigenen Wohn- und Lebensräume als auch ihre Stadt als Wirtschaftsstandort nachhaltig stärkt.

Über das Programm und alle teilnehmenden Städte und Gemeinden – auch Einhausen und Lampertheim sind hier mit von der Partie – informiert die Website des Tages der Städtebauförderung unter:
https://www.tag-der-staedtebaufoerderung.de/programm-2026

Auch die Bürger im Kreis Bergstraße können sich seit langer Zeit über die Unterstützung der Städtebauförderung bei der Entwicklung ihrer Städte und Gemeinden freuen. „Allein seit 2016 flossen ca. 35,4 Millionen Euro an Bundesmitteln der Städtebauförderung in unseren Landkreis“, so der Bergsträßer Bundestagsabgeordnete Dr. Michael Meister (CDU). Im Jahr 2025 erhielten Biblis, Bürstadt, Einhausen, Lampertheim, Lorsch und Mörlenbach Städtebau-Fördermittel vom Bund – insgesamt rund 3,25 Millionen Euro. Die in diese Kommunen geflossenen Mittel wurden aus den Programmen „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“, „Sozialer Zusammenhalt“ und „Lebendige Zentren“ bereitgestellt.

Die genannten Programme sprechen aktuelle Problemlagen gezielt an und berücksichtigen auch wesentliche Querschnittsaufgaben. So sind Maßnahmen zum Klimaschutz oder zur Anpassung an den Klimawandel, insbesondere zur Verbesserung der grünen Infrastruktur, Voraussetzung für eine Förderung. Weitere Schwerpunkte sind die Verstärkung der interkommunalen Zusammenarbeit, die Stärkung von Stadt-Umland-Beziehungen sowie die Unterstützung zivilgesellschaftlichen Engagements.

Seit 1971 konnten mit der Städtebauförderung von Bund und Ländern mehr als 12.500 Maßnahmen in rund 4.000 Kommunen bundesweit gefördert werden. Allein der Bund hat hierfür seit 1971 ca. 23,9 Milliarden Euro bereitgestellt. Für das Jahr 2026 werden für die Städtebauförderung erstmals 1 Milliarde Euro Bundesmittel zur Verfügung stehen. Bis 2029 ist eine Erhöhung der Mittel auf 1,58 Milliarden Euro vorgesehen.