Mitgliederversammlung der SPD stärkt vielfältiges Kandidatenteam -Gemeinschaft, Zukunft und Verantwortung für Viernheim

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Viernheim (SPD) – Am Freitag, dem 28.11.25, setzten die Mitglieder der Viernheimer SPD ein starkes Signal der Geschlossenheit und des Vertrauens in die 46 Kandidierenden für die Kommunalwahl am 15.03.2026: In geheimer Wahl erhielten alle mindestens 94,7 % der abgegebenen Stimmen.
Vor der entscheidenden Abstimmung berichtete die Ko-Vorsitzende Nurcan Erdoğan von ihrer stolzen Aufgabe als Mitglied der Listenkommission. In intensiven Diskussionen habe man verschiedene Gesichtspunkte abgewogen, um in der Liste ein Spiegelbild der Stadtgesellschaft zu erreichen. Es seien verschiedenste Berufsgruppen vertreten, von Handwerkern bis zu Sozialpädagoginnen, erfreulicherweise viele Frauen und eine große Zahl von Betriebsratsmitgliedern. Die Liste sei bunt gemischt und lebendig. Trotz aller Vielfalt stünden Gemeinschaft und der Wille, für die Zukunft aller Viernheimerinnen und Viernheimer Verantwortung zu tragen, im Vordergrund. „Wir können alles erreichen, wenn wir gemeinsam weitergehen!“, rief Erdoğan den Mitgliedern zu.
Nicht: „Man müsste mal …“, sondern: „Da mache ich mit!“ ist die gemeinsame Überzeugung. Eine der Kandidierenden, die sich das erste Mal zur Wahl stellen, ist Jeannine Dessi. In der Kandidatenvorstellung begründete sie ihre Entscheidung wie folgt: „Ich bin verheiratet, Mutter einer Tochter und seit über 20 Jahren als Friseurin in Viernheim tätig. In meinem Beruf erfahre ich täglich die Anliegen der Menschen aus erster Hand. Politik hat mich schon immer interessiert und ich möchte etwas für die Menschen bewegen. Ich kandidiere für die SPD, weil Politik transparent, verständlich und bürgernah sein muss. Als langjährige Elternbeirätin möchte ich mich für Familien und Bildung engagieren. Ich stehe für offene Kommunikation, soziales Miteinander und ein lebenswertes Viernheim für alle Generationen. Nurcan Erdoğan hat mich überzeugt – und ich bin gerne dabei.“
An der Spitze der Liste der Kandidierenden steht Bürgermeister Matthias Baaß. In seinem Schlusswort machte er seine Motivation für die Kandidatur deutlich. Er möchte mit seiner Kandidatur zu einem guten Ergebnis für die SPD und zu Verlässlichkeit in der Kommunalpolitik beitragen:
„Ende April nächsten Jahres wird die neu zusammengesetzte Stadtverordnetenversammlung einberufen. Sie wird für wichtige, zukunftsweisende Entscheidungen zuständig sein. Hier ist die SPD als verlässliche politische Kraft gefragt. Denn es nützt der Stadt und allen Bürgerinnen und Bürgern, wenn es eine solide, dauerhafte Basis in der Politik gibt.
Unsichere Mehrheiten, die mal in die eine, mal in die andere Richtung votieren, sind das Schlimmste. Sprunghaftes Handeln aufgrund solcher Mehrheiten ist für niemanden gut. Derzeit gibt es fünf Fraktionen und eine Einzelperson in der Stadtverordnetenversammlung. Es könnten noch mehr werden. Das wäre zwar demokratisch zu akzeptieren, der notwendigen langen Linie bei Vorhaben dient es aber nicht.
Die SPD-Fraktion mit ihrem Vorsitzenden Daniel Schäfer steht für Qualität in der Arbeit der Stadtverordnetenversammlung und leistet damit einen wertvollen Beitrag zum Fundament der Arbeit der beiden Dezernenten und aller städtischen Mitarbeitenden. Für all diese Personen ist es sehr wichtig, über eine solche Basis der Solidität zu verfügen.“



