Landtagsabgeordnete Birgit Heitland: Apothekenreform des Bundes ist eine große Chance für die Versorgung vor Ort!
Bergstraße (B.Heitland) – Zur geplanten Apothekenreform des Bundes (ApoRG) erklärt die CDU-Landtagsabgeordnete Birgit Heitland:
„Apotheken sind Garanten für eine kompetente Beratung und ein unverzichtbarer Teil unserer wohnortnahen Gesundheitsversorgung. Damit das auch in Zukunft so bleibt, braucht es jetzt eine mutige Reform. Es ist daher ein wichtiges Signal, dass Bundesgesundheitsministerin Nina Warken das Apotheken-Reformgesetz gleich zu Beginn ihrer Amtszeit auf den Weg bringt. Auch unserer hessischen Gesundheitsministerin Diana Stolz bin ich dankbar, dass sie sich auch auf Bundesebene für unsere Apothekerinnen und Apotheker und somit für die Patientinnen und Patienten vor Ort einsetzt,“ so die gelernte pharmazeutisch-technische Assistentin und Schulungsreferentin zufrieden.
Heitland betont, dass die Reform gleich mehrere entscheidende Fragen für die Zukunft beantworten müsse. Dazu gehöre zunächst eine faire und regelmäßig fortgeschriebene Vergütung, ohne die die wirtschaftliche Basis vieler Apotheken gerade in ländlichen Regionen nicht gesichert werden könne. Gleichzeitig sei es dringend notwendig, die Apotheken von überbordender Bürokratie zu befreien – etwa bei Dokumentationspflichten oder Kostenvoranschlägen –, damit sie ihre Zeit wieder stärker in die Betreuung der Patientinnen und Patienten investieren könnten. Ebenso wichtig sei es, die heilberufliche Rolle der Apothekerinnen und Apotheker zu stärken, denn mit zusätzlichen pharmazeutischen Dienstleistungen könnten sie einen noch größeren Beitrag zur Prävention und Versorgung leisten, wenn die rechtlichen und finanziellen Rahmenbedingungen entsprechend ausgestaltet würden.
„Für die Menschen in Hessen – ob in der Stadt oder auf dem Land – sind Apotheken oftmals die erste und wichtigste Anlaufstelle im Gesundheitswesen. Deshalb ist es unsere Aufgabe, die Zukunft der Apotheken vor Ort zu sichern. Die nun angekündigte Reform ist eine große Chance, Versorgung zu verbessern, Patientinnen und Patienten zu entlasten und die heilberufliche Rolle der Apothekerinnen und Apotheker zu stärken“, so Heitland abschließend.




