Mannheim: Häufung von Diebstählen aus unverschlossenen Autos

Mannheim (ots/Polizeipräsidium Mannheim) – In den vergangenen Tagen kam es in Mannheim zu einer Serie von Diebstählen aus unverschlossenen Autos, von denen die Stadtteile Schwetzingerstadt, Oststadt und Fahrlach betroffen waren.
Am Donnerstagnachmittag, den 3. September 2026, wurde in der Seckenheimer Straße in ein unverschlossenes Auto eingedrungen. In der darauffolgenden Nacht von Donnerstag, 3. September 2026, auf Freitag, 4. September 2026, kam es in der Straße Am Friedensplatz zu einer weiteren Tat. Am Sonntagvormittag, den 6. September 2026, wurde schließlich ein Auto in der Theodor-Heuss-Anlage angegangen.
In allen drei Fällen hatten die Autobesitzer ihre Fahrzeuge nicht verschlossen. Die unbekannte Täterschaft nutzte dies aus und entwendete Wertgegenstände wie Geldbeutel, Handys, Sonnenbrillen und Tablets aus dem Innenraum. Der entstandene Schaden beläuft sich in den einzelnen Fällen jeweils auf mehrere hundert Euro. Die Ermittlungen in allen drei Fällen hat das Polizeirevier Mannheim-Oststadt übernommen.
Präventionshinweise der Polizei: Die Polizei weist eindringlich darauf hin, dass ein unverschlossenes Auto Dieben Tür und Tor öffnet. Schon einfache Verhaltensregeln können das Risiko deutlich senken:
- Auto immer abschließen: auch bei kurzen Abwesenheiten, etwa beim Ausladen von Einkäufen oder einem kurzen Gang zum Briefkasten.
Prüfen Sie nach dem Abschließen, ob wirklich alle Türen zu sind.
- Keine Wertsachen sichtbar liegen lassen: Geldbeutel, Handys,Sonnenbrillen, Tablets und Navigationsgeräte gehören nicht offen ins Auto.
Schon ein Ladekabel kann Diebe neugierig machen.
- Fenster und Schiebedach ganz schließen: Auch ein kleiner Spalt kann Dieben reichen, um ins Auto zu gelangen.
- Handschuhfach und Ablagen leeren: Auch dort sollten sich keine Wertsachen befinden.
- Auto an beleuchteten, belebten Orten parken: Dunkle, versteckte Parkplätze erhöhen das Risiko.Die Polizei bittet alle Bürgerinnen und Bürger, diese Hinweise zu beachten, um es den Täterinnen und Tätern nicht so leicht zu machen.




