Bauverwaltungs- und Liegenschaftsamt: Sanierung der Waldsporthalle – Schließung erst ab Ende August 2026
Ringer- und Kraftraum nur kurzzeitig gesperrt

Foto: Stadt Viernheim
Viernheim (Stadt Viernheim) – Die Sanierung der Waldsporthalle in der Industriestraße bleibt eine der wichtigsten Investitionen in die sportliche Infrastruktur der Stadt. Auf Grundlage des fortgeschrittenen Projektstands hat sich nun eine Anpassung im Zeitplan ergeben: Die Halle wird nicht bereits nach Ostern 2026, sondern erst ab Ende August 2026 für die Sanierungsarbeiten geschlossen.
Fortschreibung des Planungsstands ermöglicht kürzere Schließzeit
Grund dafür ist der inzwischen weiter ausgearbeitete Bauablauf: Auf Basis der detaillierten Fachplanung des beauftragten Planungsbüros konnte die Maßnahme komprimiert werden. „Dadurch lässt sich die Schließzeit insgesamt verkürzen – ein klarer Vorteil für die wöchentlich mehr als 1.000 Nutzerinnen und Nutzer, ohne den vorgesehenen Fertigstellungstermin zu verändern,“ so Erster Stadtrat Jörg Scheidel. Die Sanierungsarbeiten sollen weiterhin wie geplant bis Ende 2027 abgeschlossen sein.
Ringer- und Kraftraum nur zeitweise betroffen
Eine weitere erfreuliche Information für den Trainingsbetrieb: Der Ringerraum sowie der Kraftraum der Waldsporthalle sind nur zeitlich begrenzt von der Sanierung betroffen. Die Arbeiten in diesen beiden Bereichen sind für das Frühjahr 2027 vorgesehen und werden voraussichtlich rund acht Wochen dauern. Außerhalb dieses Zeitraums stehen beide Räume weiterhin für den Trainingsbetrieb zur Verfügung.
Begleitend zur Sanierung steht das Kultur- und Sportamt in engem Austausch mit den betroffenen Hallennutzenden und Vereinen und unterstützt sie bei der weiteren Planung des Trainings- und Wettkampfbetriebs.
Hintergrund
Seit Jahrzehnten ist die Waldsporthalle ein Herzstück des Viernheimer Sportlebens: Hier trainieren Kinder und Jugendliche, hier feiern Vereine sportliche Erfolge, hier begegnen sich Generationen. Doch die Zeit hat Spuren hinterlassen – und die Schäden sind inzwischen so gravierend, dass eine grundlegende Sanierung unumgänglich geworden ist.
Der Hallenboden ist nach fast 40 Jahren stark abgenutzt, die Lüftungsanlagen fallen immer wieder aus und sorgen für Einschränkungen im Sportbetrieb. Die alten Oberlichter sind nur einfach verglast, undicht und lassen bei Regen Wasser auf die Trägerbalken tropfen. Auch die Duschen und die Warmwasserbereitung entsprechen längst nicht mehr den heutigen Standards. Damit die Halle ihre wichtige Rolle für Vereine, Schulen und den Breitensport auch in Zukunft erfüllen kann, hat die Stadtverwaltung eine umfassende Sanierung auf den Weg gebracht. Die erforderlichen Mittel in Höhe von 3,5 Millionen Euro wurden bereits von der Stadtverordnetenversammlung beschlossen und sind im Haushalt verankert. Neben der baulichen Erneuerung liegt ein Schwerpunkt auf energetischen Verbesserungen, die die Waldsporthalle fit für die kommenden Jahrzehnte machen sollen. Dazu wurde auch ein Fördermittelantrag für die energetischen Maßnahmen gestellt.



